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Fußball

Energie-Neuzugänge – wie viel Spielraum hat Wollitz?

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz hat erkannt: „Um echte Verstärkungen zu bekommen, müssen wir Geld in die Hand nehmen.“FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Der Energie-Coach wünscht sich Verstärkungen auf mehreren Positionen. Der scheidende Präsident Wahlich macht wenig Hoffnung – wie so oft hängt es an den Finanzen.

Drei Spiele sind es noch für Energie Cottbus bis zur Winterpause in der 3. Fußball-Liga. Und es stellt sich schon jetzt die Frage: Wie viel Spielraum für die von Trainer Claus-Dieter Wollitz gewünschten Verstärkungen ist vorhanden, wenn sich im Januar das Transfer-Fenster öffnet? FCE-Präsident Michael Wahlich, der sein Amt zum Jahresende abgibt, sagte am Montag auf RUNDSCHAU-Nachfrage: „Qualitätsverbesserungen im Kader kosten nicht nur Ablösen, sondern auch Gehälter im oberen Bereich. Ich sehe keine ernsthaften Möglichkeiten, aktiv zu werden, wenn man bei einer seriösen Buchführung bleiben will.“ Was wie eine Absage an Wollitz klingt, ist Wahlichs nüchterner Blick auf die Zahlen. Sportlich hat auch der Präsident eine andere Meinung. Er betont: „Wenn man das Projekt Klassenerhalt erfolgreich beenden möchte, sind Personalverstärkungen sicher unumgänglich.“

Wollitz hatte nach der 0:2-Niederlage am Samstag gegen den KFC Uerdingen vor allem einen Ersatz für den verletzten Mittelfeld-Chef Tim Kruse angemahnt: „Wir brauchen auf dieser Position einen erfahrenen Spieler. Denn es ist schon jetzt ein brandgefährliches Spiel.“ Kruse hatte sich einen Anriss der Achillessehne zugezogen. Ihm droht deshalb das vorzeitige Karriere-Ende. Im Januar fällt die Entscheidung, ob der Routinier operiert werden muss, oder doch noch einmal zurückkehrt und im Kampf um den Klassenerhalt helfen kann.

Mit Marcelo (Anriss des Innenbandes) und Daniel Stanese (Mittelfußbruch) fallen derzeit zwei weitere Mittelfeldspieler aus. Auch Jonas Zickert und Philipp Knechtel plagen sich nach ihren schweren Knie-Verletzungen weiterhin mit Problemen herum.

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