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Energies Trainer saß diesmal auf Tribüne

„Pele ist nicht Lauzi“: So erlebte Wollitz das Spiel

Trainer Claus-Dieter Wollitz musste diesmal von der Tribüne aus das Spiel verfolgen. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Claus-Dieter Wollitz durfte beim 1:1 (0:0) von Energie Cottbus gegen Kaiserslautern nicht auf der Trainerbank sitzen. Die RUNDSCHAU erklärt, wie Wollitz dieses besondere Heimspiel erlebte.

„Pele Wollitz!“ Das Stadion der Freundschaft feierte den Trainer von Energie Cottbus am Samstagnachmittag, obwohl er wegen seiner Sperre diesmal nicht auf der Bank sitzen durfte. Auslöser der Sperre war die Partie beim FSV Zwickau. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) belegte den Energie-Trainer wegen eines „fortgesetzten unsportlichen Verhaltens“ mit einem sogenannten Innenraumverbot.

Wollitz hatte sich am 25. März in Zwickau nach dem Schlusspfiff lautstark bei Schiedsrichter Justus Zorn (Freiburg) beschwert, dabei allerdings auch seine Spieler immer wieder zurückgehalten. Zudem beschädigte der Coach während der Partie eine Plexiglasscheibe auf der Trainerbank. Dafür entschuldigte er sich anschließend beim FSV Zwickau und bot an, den entstanden Schaden zu ersetzen.

Konsequenz des Innenraum-Verbots: Der Coach musste gegen Kaiserslautern auf der Tribüne sitzen. Er durfte jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn und bis eine halbe Stunde nach dem Abpfiff keinen Kontakt mit der Mannschaft haben. Um 12.45 Uhr leitete Wollitz noch die Mannschaftsbesprechung, dann musste er den Kabinentrakt verlassen.

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