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FCE-Trainer Wollitz erwartet „einen extrem aggressiven, intensiven Gegner, der alle mobilisieren wird“. Seine Mannschaft solle das mit „höchster Spannung und höchstem Willen“ beantworten, so der Cottbuser. Und natürlich: Mit sehr vielen Kilometern im Ernst-Abbe-Sportfeld. Sein Kollege Lukas Kwasniok, der in Jena extrem unter Druck steht, will das Publikum mitziehen. Dafür sollen seine Spieler mit Mut in Eins-gegen-Eins-Duelle gehen. Kwasniok hat nämlich festgestellt: „Wir haben das Problem, dass in den 13 Spielen, in denen ich Trainer bin, noch kein einziger Elfmeter für uns gepfiffen wurde, dass wir in den 25 Metern vor dem Tor nicht einen Freistoß hatten.“ Sein Plan: Das soll sich am Samstag ändern.

Für Jena muss sich tatsächlich so einiges ändern. Seit August haben die Thüringer im heimischen ­Stadion nicht mehr gewonnen. Und die Tendenz ist dramatisch: Nach zwei Jahren 3. Liga droht der Rückfall in die Regionalliga Nordost, in der Jena und Energie noch in der Saison 2016/17 erbittert um den Aufstieg gekämpft hatten.

Dorthin will aber keines der beiden Teams zurück. Der Vorstellung, in der kommenden Saison wieder Auswärtsspiele mit deutlich kürzerer Anreise als nach Jena zu haben, können die Cottbuser am Samstag im wahrsten Sinne des Wortes davonlaufen. Am besten mehr als 120 Kilometer weit.

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