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Dramatik am letzten Spieltag

Ex-Coach Sander braucht Schützenhilfe von Energie

Zuletzt war Petrik Sander als Experte von „MagentaSport“ im Stadion der Freundschaft. Mit Budissa Bautzen ist er noch immer sieglos und muss auf die Schützenhilfe von Energie Cottbus hoffen.FOTO: Steffen Beyer

Bautzen. Nur wenn Energie Cottbus und Carl Zeiss Jena nicht aus der 3. Liga absteigen, hat auch Budissa Bautzen noch eine kleine Chance, in der Regionalliga zu bleiben. Der einstige Cottbuser Aufstiegstrainer Petrik Sander hofft auf die Schützenhilfe.

Die Fußball-Lausitz drückt Energie Cottbus die Daumen, in Bautzen aus einem ganz besonderen Grund. Regionalligist Budissa Bautzen benötigt die Schützenhilfe des FCE, um möglicherweise doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Die Konstellation: Bautzen muss am letzten Spieltag gegen Meuselwitz gewinnen – und Optik Rathenow darf maximal einen Punkt holen. Der Gegner von Energie im Landespokal-Finale empfängt am letzten Spieltag Hertha BSC II.

Beide Teams müssen Cottbus und auch Carl Zeiss Jena die Daumen drücken. Nur wenn es keinen Drittliga-Absteiger aus dem Fußball-Osten gibt, bleibt es bei einem Absteiger aus der Regionalliga Nordost – und Bautzen oder ­Rathenow könnten auch in der kommenden Saison weiter in der 4. Liga spielen.

In Bautzen sitzt mit Petrik Sander der ehemalige Cottbuser Aufstiegstrainer auf der Bank, auch in Jena war er Coach. Der 58-Jährige, der 33 Jahre lang als Spieler und Trainer bei Energie tätig war, erinnert sich nun im Interview mit dem „MDR“ an eine ganz besondere Konstellation und sagt: „Es ist sicher schwierig, aber ich habe als Trainer von Energie Cottbus schon einmal den Klassenerhalt wegen eines Tores geschafft. Solange es rechnerisch möglich ist, bleibe ich immer positiv.“

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