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RUNDSCHAU-Gegnercheck

Lautern im Aufwind – Energie trifft auf das Team der Stunde

FOTO: Eibner Pressefoto / Mark Bohla/ Eibner-Pressefoto

Kaiserslautern. Energie Cottbus spielt am Freitagabend beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg (19 Uhr/LR-Liveticker). Die Pfälzer sind das Team der Stunde in der 3. Liga. Die RUNDSCHAU macht den Gegnercheck.

Die Form: Vier Siege aus den letzten fünf Spielen, der 1. FC Kaiserslautern ist derzeit das erfolgreichste Team der 3. Liga. Eigentlich hatte man das vom Absteiger aus der Pfalz von Saisonbeginn an erwartet. Doch die neu zusammengestellte Mannschaft brauchte ihre Zeit – und etwas Glück. Zuletzt beim 2:1 beim VfR Aalen war Lautern nicht unbedingt das bessere Team. Doch mit den beiden Toren der eingewechselten Christian Kühlwetter (22 Jahre) und Elias Huth (21) wurde der Rückstand noch zum Sieg gedreht. Mit einem Sieg gegen Energie könnte Lautern auf Relegationsrang drei klettern.

Der Kader: Der Traditionsclub aus der Pfalz hat sich einen Kader zusammengestellt, mit dem der Aufstieg garantiert werden sollte. Spieler wie Kapitän Florian Dick (33), Christoph Hemlein (27/beide Bielefeld), Jan Löhmannsröbe (27/Jena) oder Julius Biada (25/Braunschweig) sollen die Mannschaft tragen. Der als Top-Angreifer aus Lissabon geholte Lukas Spalvis (24) fällt mit einer schweren Knieverletzung lange aus. Deshalb ist Timmy Thiele (27/kam aus Jena) trotz seiner Torflaute im Angriff weiter gesetzt. Im Tor sorgt inzwischen der erfahrene Wolfgang Hesl (32) für Stabilität. Er ersetzte den an Arm verletzten Jan-Ole Sievers (23).

Der Trainer: Michael Frontzeck (54) ist seit 1. Februar im Amt und konnte den Abstieg der Lauterer nicht mehr verhindern. Nach dem schwachen Saisonstart, als Lautern nach sechs Spielen mit nur sechs Punkten auf einem Abstiegsrang stand, wurde die Luft für ihn ziemlich dünn. Inzwischen kann er durchatmen, dennoch zählt für ihn nichts anderes als der Wiederaufstieg. Frontzeck äußerte sich sehr lobend über Energie. Zum „Kicker“ sagte er: „Ich mag den Klub sehr. Sie haben auch so etwas von einem gallischen Dorf da oben an der polnischen Grenze." Zudem sei Claus-Dieter Wollitz "ein Trainer, der zu 100 Prozent zu dem Klub passt, und von dem ich ganz viel halte. Man nennt ihn auch Pele - ich weiß aber nicht, warum."

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