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RUNDSCHAU-Kommentar

Machtspiele schaden Energie Cottbus

Die Mitgliederversammlung findet am Freitag im Stadion statt. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Die Mitglieder von Energie Cottbus wählen an diesem Freitag einen neuen Verwaltungsrat. Es ist eine wegweisende Wahl für den angeschlagenen Verein. Auf der Liste der Kandidaten fehlen jedoch wichtige Namen. Der RUNDSCHAU-Kommentar zur Lage beim FCE.

Wenn wir, die RUNDSCHAU-Sportredakteure, dem FC Energie Cottbus einen Verwaltungsrat zusammenstellen könnten (was wir natürlich nicht dürfen), dann hätte dieses Gremium folgende fünf Mitglieder: Je einen Vertreter der Stadt Cottbus, vom Landkreis Spree-Neiße, dem Hauptsponsor Sparkasse Spree-Neiße sowie einen Abgesandten aus Fan­kreisen und dazu noch eine integrative Vereins-Ikone wie die einstigen Publikumslieblinge Detlef Irrgang, Ralf Lempke oder Jens Melzig. Eine derartige Kombination wäre ein ausgewogener Mix, um den FCE durch diese schwierigen Zeiten zu navigieren und die so wichtigen Verbindungen zwischen der Region, der Wirtschaft und der rot-weißen Vereinsseele wieder zu stärken.

Das vorliegende Kandidaten-­Tableau sieht jedoch anders aus. Dass die Stadt und auch die Sparkasse für die anstehende Verwaltungsratswahl bei der FCE-Mitgliederversammlung am Freitag keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken, ist kein gutes Zeichen. Denn damit werden wichtige Stimmen im Verwaltungsrat fehlen; Stimmen mit Gewicht und auch mit Verantwortung.

Kritik der Energiefans ist Warnsignal

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