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Cottbus verliert auch gegen die Würzburger Kickers

Schlimme Befürchtung und Mutmacher für FCE

Jürgen Gjasula (M.) lieferte trotz der Niederlage ein ordentliches Debüt ab. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Energie Cottbus verliert gegen Würzburg das vierte Heimspiel in Folge und rutscht erstmals seit Oktober auf einen  Abstiegsplatz in der 3. Liga. Trainer Wollitz kritisiert das Team erneut mit klaren Worten.

Am Ende hätte doch noch alles oder zumindest einiges gut werden können für Energie Cottbus. Es lief die 82. Spielminute, als Dimitar Rangelov einen Abschlag von Avdo Spahic zurück auf den Erdboden holte und Sturmpartner Streli Mamba mit einem blitzgescheiten Pass in die Schnittstelle der Abwehr bediente, wie man ihn in einem Drittliga-Spiel nur selten zu sehen bekommt.

„Allein dieser Pass hätte es verdient gehabt, dass ein Tor daraus resultiert“, schwärmte ­Trainer Claus-Dieter Wollitz. „Wenn so ein Pass in der Bundesliga gespielt wird, zeigt die Sportschau weiß ich wie viele Wiederholungen davon.“ Doch weder spielt Energie in der Bundesliga noch wusste der völlig freistehende Mamba die Steil­vorlage zum Ausgleich zu nutzen. Und so ver­loren die Lausitzer am Samstag mit dem 1:2 (0:1) gegen die Würzburger Kickers auch das zweite Pflichtspiel im neuen Kalenderjahr.

Dabei war Energie dem Tabellensiebten vor 5058 Zuschauern im Stadion der Freundschaft über weite Strecken mindestens ebenbürtig und hatte sowohl mehr als auch bessere Möglichkeiten. „Im Fußball entscheiden aber Fehler über Sieg oder Niederlage“, monierte Wollitz. „Der Gegner hat zwar mehr Fehler gemacht als wir, aber wir haben die entscheidenden Fehler gemacht.“ Fehler wie den Ballverlust von Kapitän Lasse Schlüter vor dem 0:1 (11.), Fehler wie das Abwehrverhalten gegen einen mit dem Rücken zum Tor stehenden Angreifer vor dem 0:1 und 0:2 (59.), und Fehler wie Mambas Schludereien im Abschluss (24., 82.).

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