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Das schätzte auch Rauhut selbstkritisch so ein. Dass Energie in der zweiten Halbzeit verunsichert wirkte und Fehlpass auf Fehlpass produzierte, nahm der Torhüter komplett auf seine Kappe: „Das lag an mir. Da will ich auch niemand anderem die Schuld zusprechen.“

Für Trainer Wollitz hat Rauhuts Katastrophen-Nachmittag einen Grund: „Er ist übermotiviert, das ist ein großes Problem. Er will jedem helfen und identifiziert sich mit dem Club, der Mannschaft und der Region. Er muss aber auch auf sich selbst fokussiert sein, und die Balance finden.“

Gegen Fortuna Köln hatte Rauhut diese Balance völlig verloren und berichtete später: „Im besten Fall schaltest du alles ab. Aber wir sind nicht in ruhigem Fahrwasser, es geht hier um Existenzen. Wenn du dann derjenige bist, der entscheidet, ob hier nächstes Jahr noch jemand arbeiten kann, dann tut das doppelt weh.“

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