ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Fußball

Spielt Energie Cottbus bald international?

Der SC Weiche Flensburg 08, hier gegen den VfB Lübeck, bestreitet seine Regionalliga-Heimspiele in einem Mini-Stadion mit Sportplatz-Charme. FOTO: BEAUTIFUL SPORTS/Mario M. Koberg / Imago Sportdienstfoto GmBH

Flensburg/Cottbus. Der mögliche Energie-Gegner Weiche Flensburg patzt im Nachholspiel und bleibt trotzdem Spitzenreiter der Regionalliga Nord. Es steht also weiter die Frage: Findet das Aufstiegsspiel womöglich im Ausland statt?

Der Tag der Arbeit bedeutete für den SC Weiche Flensburg am Dienstag tatsächlich harte Arbeit. Im Nachholspiel der Regionalliga Nord mühte sich der Spitzenreiter zu einem  2:2 bei Kellerkind VfB Oldenburg – auf einem ziemlich holprigen Spielfeld, auf dem verwirrenderweise auch noch die Linien für ein vorheriges American-Football-Spiel zu sehen waren. Zu den 761 Zuschauern, die dieses Linienchaos entziffern mussten, gehörte auch ein Späher aus der Lausitz. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz und seine Trainerkollegen beobachten derzeit die potenziellen Gegner für die Aufstiegsspiele am 24. und 27. Mai. Flensburg bleibt trotz des unerwarteten Unentschiedens der heißeste Kandidat dafür.

Dennoch ist die Vorbereitung auf die K.o.-Spiele für den FC Energie eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Denn weiterhin sind der Hamburger SV II und der VfL Wolfsburg II mit im Titelrennen, die beiden Reserveteams bestreiten am Mittwoch je ein Nachholspiel in der von den Wetterkapriolen komplett zerstückelten Nord-Staffel.

Zudem gibt es bei Spitzenreiter  Flensburg ein ernsthaftes Problem: In der Handball-Hochburg haben sie kein brauchbares Fußballstadion. Zuletzt beim Topspiel gegen den HSV II waren 2800 Gäste im Flensburger Manfred-Werner-Stadion. Mehr sind nicht erlaubt, und viele Gäste klagten über schlechte Sicht. Den Ansprüchen des DFB genügt das nicht, zumal es in dem Stadion kein Flutlicht gibt. Das Hinspiel soll am 24. Mai zwischen 18 und 20 Uhr angepfiffen werden.

top