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Fußball

„Stein brutal“ - Sorgen um den FCE-Helden vom Betzenberg

FOTO: Energie Cottbus

Kaiserslautern. Für solche Siege braucht es besondere Spieler: Kapitän Marc Stein war am Freitagabend bei Energie Cottbus der Held vom Betzenberg. Mit gebrochener Nase köpfte er das Führungstor und dirigierte das Abwehrbollwerk. Doch wie geht es mit dem verletzten Kapitän nun weiter?

Am Tag kommen die Schmerzen – und wohl auch der Stolz. Energie-Kapitän Marc Stein war bei Cottbuser 2:0-Auswärtssieg in Kaiserslautern am Freitagabend der Held vom Betzenberg. Mit gebrochener Nase köpfte der 33-Jährige erneut das Führungstor und dirigierte zudem seine Mannschaft zu einer blitzsauberen Auswärtsleistung im legendären Fritz-Walter-Stadion.

Bereits in der 6. Minute hatte Marc Stein sich schwer im Gesicht verletzt – nach einem Zusammenprall mit der Lauterer Dominik Schad musste er lange an der Außenlinie behandelt werden. Die Cottbuser Betreuer versuchten irgendwie, die Blutung zu stoppen. Stein berichtete später bei „Telekom Sport“: „Als ich mir nach dem Zweikampf an die Nase gefasst habe, war mir klar, was los ist. Sie ist wohl gebrochen. Es ging dann nur noch darum, ob die Schmerzen erträglich sind und ich weiter­spielen kann.“

Das konnte er – und wie. Stein war Dreh- und Angelpunkt der Fünferkette in der Cottbuser Abwehr. Mit schiefer Nase, kerzengeradem Rücken und viel Adrenalin im Körper sortierte er die Formation immer wieder neu, war zudem in entscheidenden Abwehrsituationen mit der Fußspitze pünktlich zur Stelle. Und vorn machte Stein das, was de FCE in dieser Saison nun schon sieben Punkte beschert hat. Wie schon in der vergangenen Woche köpfte Stein nach einer Flanke von Fabian Holthaus das 1:0 (47. Minute) für Energie.

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