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Fußball

„Kritik? Rangelov hat Recht“

Trainer Claus-Dieter Wollitz reagiert auf die Kritik von Dimitar Rangelov mit demonstrativer Rückendeckung. FOTO: Mike Worbs / WORBSER-Sportfotografie

Cottbus. Trainer Wollitz sieht trotz des Sieges gegen Jena ebenfalls noch jede Menge Steigerungsbedarf bei Energie Cottbus. Zumal jetzt ein schweres Auswärtsspiel folgt.

Er strahlte und strahlte und strahlte. Dimitar Rangelov beschrieb nach seiner gelungenen Rückkehr zu Energie Cottbus beim 2:1-Sieg gegen Carl Zeiss Jena bereitwillig und ausführlich seine Glücksgefühle. Gleich in seinem ersten Spiel hatte der 35-jährige Sturm-Routinier getroffen und damit einen erheblichen Beitrag zum wichtigen Heimsieg des Aufsteigers in der 3. Fußball-Liga geleistet.

Nur an einer Stelle des Interview-Marathons nach dem Schlusspfiff im Stadion der Freundschaft schaute Rangelov ziemlich ernst drein. Denn bei seiner Analyse der 90 Minuten gegen Jena hatte der ehemalige Bundesliga-Profi auch einige Kritikpunkte ausgemacht. Der wichtigste Punkt: Die Mannschaft sei gegen Jena zu viel gelaufen. Oft sogar „ohne Sinn“, befand Rangelov. Das Team müsse sich auf dem Rasen besser positionieren. „Dann werden wir uns auch viel mehr Torchancen erarbeiten können.“

Eine solche kritische Analyse gleich nach dem ersten Spiel können sich nicht viele Spieler leisten – Dimitar Rangelov in diesen Tagen bei Energie Cottbus aber schon. Denn der Routinier soll neben erfahrenen Spielern wie Kapitän Marc Stein und Mittelfeld-Chef Tim Kruse zu einer der Leitfiguren auf dem Weg zum Klassenerhalt in der 3. Liga werden. Im Spiel gegen Jena und auch zuvor im Training hat sich bereits gezeigt, dass Rangelov ohne Star-­Allüren zurückgekommen ist und bereit ist, mit Rat und Tat auf seine Mitspieler zuzugehen und zu helfen.

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