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Trainingsstart beim FCE

Ein Rückkehrer und neue Krücken bei Energie

Marcelo de Freitas meldete sich zum Trainingsstart bei Energie Cottbus wieder fit. Er muss nun langsam die Belastung steigern. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Mit einem überraschenden Rückkehrer und einem neuen Verletzten ist Energie Cottbus am Freitag ins Training gestartet. Trainer Claus-Dieter Wollitz zieht im neuen Jahr die Zügel an.

Bei Energie Cottbus sind mal wieder neue Krücken im Einsatz – dieses Mal benutzt sie der Trainer höchstpersönlich. Claus-Dieter Wollitz ist am Mittwoch am Knie operiert worden. Zum Trainingsstart am Freitag scherzte er: „Ich wollte Gleichgewicht schaffen: Wir haben vor drei Monaten das linke Knie operiert, jetzt das rechte.“ Die Operation am Meniskus sei dringend notwendig gewesen, so der 53-Jährige.

Der Coach läuft noch an Krücken und kann bis Montag auch noch nicht auf den Platz. „Aber das, was an den Gesprächen in der Kabine geführt werden muss, das kann ich machen.“

Und es gibt einiges zu besprechen. Wollitz hat in dem kurzen Weihnachtsurlaub alle bisherigen 20 Saisonspiele noch einmal angeschaut und festgestellt: „Organisation ist ein großes Thema bei uns. Wenn wir auf Mannschaften treffen, die ein hohes Maß an Disziplin haben, dann verlieren wir zu schnell unsere Ruhe.“ Zudem hat Wollitz ein Defizit in der Laufbereitschaft ausgemacht. Er sagt knallhart: „Zusammengefasst bin ich mit der läuferischen Leistung einiger Spieler nicht einverstanden. Es geht darum den Spielern zu verdeutlichen: Wenn du weiter 3. Liga spielen willst, dann muss einiges passieren.“ Er kündigt Veränderungen an und sagt: „Fußball ist ein brutales Geschäft, du wirst am Ende für das abgerechnet, was du lieferst.“

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