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Transferpoker um Neuzugänge

Energie Cottbus kassiert erste Absagen

FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Im Transferpoker um Neuzugänge in der Winterpause hat Energie Cottbus erste Absagen kassiert. Trainer Wollitz arbeitet weiter an möglichen Verpflichtungen – gerät aber an finanzielle Grenzen. Sein Blick geht auch ins Ausland.

Cottbus FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz hat Schmerzen – und das gleich doppelt. Das operierte Knie bereitet dem Cottbuser Coach Sorgen, am Dienstag musste er deshalb sogar die Trainingseinheit seiner Mannschaft sausen lassen. Und auch der derzeitige Verhandlungspoker um mögliche Verstärkungen für den FC Energie verläuft schmerzhaft. „Wir führen konkrete Gespräche, haben aber auch schon konkrete Absagen kassiert“, berichtet Wollitz am Mittwoch. Er betont: „Verstärkungen kosten Geld, viel Geld. Da müssen wir sehr genau aufpassen, dass wir unsere Linie nicht verlieren.“

Mit Blick auf die Konkurrenz könnte man da aus Energie-Sicht fast schon ein bisschen neidisch werden. So hat beispielsweise Abstiegskonkurrent Eintracht Braunschweig den St.-Pauli-Kapitän Bernd Nehrig aus der 2. Liga geholt. Und Spitzenreiter VfL Osnabrück hat mit Benjamin Girth, der in der Vorsaison für Meppen 19 Drittliga-Treffer erzielt hatte, einen echten Torjäger von Holstein Kiel ausgeliehen. Spieler dieser Klasse hätte Wollitz auch gern in Cottbus, sagt aber: „Die wären für uns unbezahlbar. Wir müssen uns mit den Gegebenheiten eines mittelklassigen Drittligisten arrangieren.“

Dennoch ist der Coach zuversichtlich, noch bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Januar um 18 Uhr auf dem Transfermarkt erfolgreich sein zu können. Er berichtet, dass er auch den ausländischen Markt im Blick habe: „Es werden viele Spieler angeboten, auch höherklassige. Aber es muss eben alles passen, man darf sich nicht nur von Namen oder früheren Erfolgen leiten lassen.“

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