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Wettlauf um die Drittliga-Lizenzen

Lizenz-Hintertürchen für Energie wieder kleiner

KFC-Maskottchen Grotifant jubelt über den Uerdinger Pokalsieg gegen Wuppertal. FOTO: imago images / MaBoSport / via www.imago-images.de

Cottbus. Kann Cottbus trotz des Abstiegs in die 3. Liga nachrücken? Die RUNDSCHAU beleuchtet die Lage der drei Wackelkandidaten.

KFC Uerdingen: Der 2:1-Finalsieg gegen den Wuppertaler SV im Niederrhein-Pokal wurde in Krefeld ausgiebig gefeiert und auch als wichtige Weichenstellung für die Zukunft gewertet. Investor Mikhail Ponomarev hatte im Stadion in Wuppertal mit sichtbarem Genuss gemeinsam mit seiner Familie die Pokalübergabe an das Team von Trainer Heiko Vogel verfolgt. Sieht so jemand aus, der ans Aussteigen denkt? Eher nicht.

Zuvor hatten die Uerdinger allerdings erneut Besuch vom Gerichtsvollzieher. Das berichtet „Bild“. Ein Berater von Uerdingens Ex-Trainer Michael Wiesinger hatte den Verein wegen einer ausgebliebenen Vermittler-Provision verklagt und Recht bekommen. Gezahlt hat der Club von Alleinherrscher Ponomarev allerdings nicht. Medienberichten zufolge soll der Gerichtsvollzieher beim KFC ein- und ausgehen.

Die „Rheinische Post“ schreibt über Ponomarev, dass es rund 30 juristische Streitigkeiten gebe und verdeutlicht sein Geschäftsgebaren: „Dass die rechtlichen Auseinandersetzungen mit einem Makel behaften sind, ist für Ponomarev schwer zu verstehen“, so die Zeitung: „Aus seiner Sicht ist es ganz einfach: Werden die vertraglich zugesicherten Leistungen erbracht, zahlt er. Wenn nicht, zahlt er nicht. Dann muss das vor Gericht geklärt werden. Darin sieht er nichts Unehrenhaftes, sondern einen normalen Geschäftsvorgang.“

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