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Unklar ist in Uerdingen weiterhin, ob Ponomarev das Geld für die Lizenz zum Verbleib in der dritten Liga hinterlegt. Die Rede ist von gut einer Million Euro. Diskussionen gibt es auch um das Stadion Grotenburg. Nachdem Ponomarev von der Stadt Unterstützung bei der Stadionrenovierung gefordert hat, hat der Stadtrat breite Zustimmung signalisiert. Allerdings gibt es auch eine Initiative gegen diese Hilfe: „11 Millionen Euro für 2000 bis 3000 Fans, aber für Radwege und Straßensanierung fehlt Geld? Finde den Fehler!“, schreiben die Gegner.

In Krefeld hat man weiter Angst, dass Ponomarev des Vereins irgendwann überdrüssig wird, dann droht der Absturz in die 5. Liga. Spielerberater Jörg Neblung schreibt bei „Twitter“: „Gehen beim KFC_Uerdingen die Lichter nun ganz aus? Mit Gläubigern wie mir wird sowieso nicht kommuniziert, Spieler warten auf Prämien und der Verein agiert nicht im Markt, dafür verstärkt der Investor seine Bemühungen um Roda Kerkrade.“

Dem Vernehmen nach verhandelt Ponomarev um den Einstieg beim niederländischen Zweitligisten. Laut Berichten aus Holland hat die Uefa nun ihr Veto eingelegt, weil Ponomarev noch beim KFC Uerdingen involviert sei. Niemand weiß so recht, wie der KFC-Präsident in den kommenden Tagen agieren wird. Allerdings hat der Verein auch Fakten für die kommende Saison geschaffen: Der Trainingsbeginn wurde auf den 17. Juni terminiert.

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