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Cottbus gewinnt gegen Fortuna Köln

Wiederbelebung des FCE mit dem Holzhammer

Nach dem Freistoß-Tor von Fabian Holthaus erzielte Streli Mamba (oben) kurz vor Schluss den Siegtreffer. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Energie Cottbus wankt gegen Köln, holt sich dank später Tore aber den wichtigen Heimsieg. Der Druck vor dem Spiel in Jena bleibt trotzdem groß.

Zwischen Sieg und Niederlage liegt manchmal nur ein einziger Freistoß. So mancher Zuschauer dürfte sich nach dem völlig verrückten Spiel am Samstagnachmittag gefragt haben: Was wäre eigentlich mit Energie Cottbus passiert, wenn Fabian Holthaus in der 80. Minute den Ball aus knapp 30 Metern nicht mit der Gewalt eines Holzhammers ins Tor, sondern irgendwo auf die Nordwand gezimmert hätte?

Denn nach diesem wunder­schönen Ausgleichstor erzielte Streli Mamba vier Minuten vor Schluss sogar noch den 4:3 (2:2)-Siegtreffer gegen Fortuna Köln und löste damit einen nicht mehr für möglich gehaltenen Freudentaumel im ­Stadion der Freundschaft aus.

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz atmete nach dem Schlusspfiff tief durch. „In den letzten Spielen hätten wir oft den Sieg verdient gehabt, haben uns aber nicht belohnt. Deshalb müssen wir uns diesmal nicht für diesen glücklichen Sieg entschuldigen. Wir haben ein Tor mehr erzielt als der Gegner“, sagte Wollitz.

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