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Wollitz gegen Kaiserslautern auf der Tribüne

„Ich habe mich unter Tränen verabschiedet“

„Das war nicht angenehm, das wünsche ich keinem“, sagt Claus-Dieter Wollitz. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz war beim 1:1-Remis gegen Kaiserslautern gesperrt und durfte die Partie nur von der Tribüne aus verfolgen. In der RUNDSCHAU spricht Wollitz über das Spiel und seine Emotionen.

Wolliitz über den Tag mit des Innenraumverbots:

„Ich bin froh, dass es vorbei ist. Vor dem Spiel habe ich viel Zuspruch bekommen, auch während des Spiels. Das tat mir gut, es ist eine ganz schwierige Phase – auch für mich persönlich. Viele Menschen in der Lausitz fühlen sich falsch verstanden, nicht nur ich. Das war heute nicht angenehm, das wünsche ich keinem. In so einer Situation, in der es um sportliche Existenzen geht, hätte der Verband mehr Spielraum gehabt. Jetzt ist es vorbei.“

Seine persönlichen Konsequenzen:

„Ob es mir eine Lehre ist, kann ich nicht hundertprozentig sein. Ich lebe Fußball, ich liebe Fußball. Das werde ich weiter so handhaben und auch weiterhin versuchen, meine Gefühle zu vermitteln.“

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