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Testspielsieg

Debütant Schulz rettet DFB-Auftritt gegen Peru

Thomas Müller (r) feiert Siegtorschütze Nico Schulz (M), Peru-Keeper Gallese ist geschlagen. Foto: Arne DedertFOTO: Arne Dedert

Sinsheim. Das war kein Fortschritt. Debütant Nico Schulz bescherte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seinem Glückstor zum 2:1 (1:1) gegen Peru in Sinsheim zwar den ersten Sieg nach dem WM-Debakel.

Aber eine miserable Chancenverwertung und schwere defensive Mängel trübten drei Tage nach dem ermutigenden 0:0 gegen Weltmeister Frankreich die Woche des Neustarts nach dem WM-Debakel. So war das 167. Länderspiel von Löw, mit dem er den Rekord von Sepp Herberger laut DFB-Statistik einstellte, kein überzeugender Auftritt.

Beim teilweise wilden Testspiel vor 25.494 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena glich Julian Brandt in der 25. Minute die Führung der agilen Südamerikaner durch Luis Advíncula (22.) aus. Schulz traf sechs Minuten vor Schluss, als Perus Torhüter Pedro Gallese patzte. Im Oktober geht es für das DFB-Team in der Nations League mit den schweren Auswärtsspielen in Amsterdam gegen die Niederlande sowie in Paris gegen Frankreich weiter.

„Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Man hat gespürt, dass die Mannschaft den Sieg wollte. Das Tor war ein wenig glücklich. Auf der anderen Seite haben wir in der ersten Halbzeit viele Chancen liegen gelassen“, sagte Löw, der aber auch einräumte, dass in der zweiten Halbzeit „Manches nicht gestimmt hat“. Torschütze Brandt ergänzte: „Wir haben grundsätzlich ein gutes Spiel gemacht, hatten viele Chancen. Jeder Sieg, den wir uns erarbeiten, tut uns gut.“

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