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EM-Qualifikation in Wales

Erster Ernstfall für die neue U21: „Sind gut gewappnet“

Das neue U21-Team um Dennis Geiger, Niklas Dorsch und Makana Baku (l-r) will auch in Wales jubeln. Foto: Robert Michael FOTO: Robert Michael

Wrexham. Ihre erste echte Bewährungsprobe geht Deutschlands nächste Fußball-Generation mit viel guter Laune und einer Portion Respekt an.

„Es wird ernst, es ist ein Pflichtspiel, es geht um etwas. Da ist die Vorfreude auf jeden Fall noch größer als zuvor“, sagte U21-Nationalspieler Ridle Baku vom FSV Mainz 05 vor dem Auftakt in die EM-Qualifikation in Wales am Dienstag (20.00 Uhr/ProSieben MAXX). „Wir wollen das Spiel erfolgreich bestreiten, keine Frage. Und ich denke, wir sind gut gewappnet“, kündigte der Offensivspieler an.

Gut zwei Monate nach dem verlorenen EM-Finale gegen Spanien (1:2) hat Trainer Stefan Kuntz seine U21 komplett neu zusammengestellt. Drei Spieler aus dem EM-Kader sind noch dabei, beim 2:0-Sieg im Test gegen Griechenland vergangene Woche feierten gleich 18 Spieler ihr Debüt in der Junioren-Auswahl. „Das sind noch Abstimmungsprobleme, die kriegen wir bis Wales nicht zu 100 Prozent hin“, sagte Kuntz über die Abläufe im ersten Testspiel. Torhüter Florian Grill vom 1. FC Kaiserslautern sagte: „Als Team zusammenwachsen ist jetzt recht wichtig für uns.“

Eine Woche nach dem ersten gemeinsamen Training sollte die U21 ihren Findungsprozess schon so weit wie möglich abgeschlossen haben. Denn in den kämpferisch starken und körperlich robusten Walisern wartet ein unangenehmer Gegner im ersten Pflichtspiel. Das Team galt in der Qualifikationsgruppe 9 eigentlich als Außenseiter - setzte sich zum Auftakt vergangenen Freitag aber gleich mal 1:0 gegen Mitfavorit Belgien durch. „In Wales wird uns sicherlich mehr abverlangt werden, auch was das Körperliche anbelangt“, prophezeite Kuntz.

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