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Nationalmannschaft

Stotterstart bei neuer Fan-Nähe

Die Fans der Nationalmannschaft sollen ihre Idole künftig öfter zu Gesicht bekommen. Foto: Peter KneffelFOTO: Peter Kneffel

Sinsheim. An diesen Worten wird sich auch Joachim Löw in Zukunft messen lassen müssen. Der Bundestrainer verspricht mehr Fan-Nähe, insbesondere Kinder soll(t)en ihre „Idole“ mehr zu Gesicht bekommen.

Die Debatte um hohe Eintrittspreise, zu späte Anstoßzeiten und öffentliche Trainingseinheiten flammte beim Neustart nach dem WM-Debakel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft neu auf.

Dem DFB gelang rund um die Partien gegen Weltmeister Frankreich und Peru allenfalls ein Stotterstart. Dabei gilt, was Mats Hummels nach dem 0:0 gegen Frankreich sagte: „Fußball ist Unterhaltung und ein Sport für die Fans. Wir wollen die Leute wieder für uns begeistern.“

In die Fan-Debatte mischte sich am Wochenende auch noch Aufregung um den Austragungsort des Tests gegen Peru. Sinsheim statt Frankfurt lautete das Verbandsvotum. Angeblich, weil DFB-Präsident Reinhard Grindel die Befürchtung hegte, dass Frankfurter Ultras kurz vor der Vergabe des EM-Turniers 2024 die deutsche Bewerbung mit negativen Bildern von Ausschreitungen oder Bengalos torpedieren könnten. Das berichtete der „Spiegel“ und berief sich dabei auf einen internen Mailwechsel der DFB-Spitze. Der Verband stellt dies anders dar.

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