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Fußball-WM

Nur wenige Deutsche in Sotschi – Fußball-Party geht anders

Hoffen heute Abend auf ein Unentschieden im Spiel gegen Deutschland: der Schwede Martin Ek und sein Kumpel Viktor Aberg. FOTO: Christopher Braemer

Sotschi. Am Schwarzen Meer ist von WM-Stimmung vor dem wichtigen Spiel Deutschland gegen Schweden wenig zu spüren. Skandinavische Fans dominieren.

Palmen und Luxus-Jachten schmücken den Hafen, das Schwarze Meer reflektiert die Mittagssonne. Sotschi ist ein kleines Mallorca, ein Urlaubsparadies. Am Tag vor dem entscheidenden Spiel gegen Schweden wirkt es im Küstenort fast so, als wäre keine WM.

Nach dem 3:1 der Sbornaja gegen Ägypten am Dienstag war das anders. Die Stimmung im Stadtzentrum war ausgelassen, einige tanzten und sangen auf den Straßen, es gab sogar Autokorsos. Mit der Party in Moskau am gleichen Tag ist das jedoch nicht zu vergleichen. Vielleicht liegt es an dem guten Wetter.

Was die deutschen Fans angeht, so sieht es am Tag vor dem Match in Sotschi aus wie in Moskau – die Gegner sind klar in der Überzahl. In den Straßen rund um den Hafen ist zumindest ein bisschen vom internationalen Rummel zu spüren. Es dominiert blau-gelb, blondes Haar, es wird schwedisch gesprochen. Hoch auf einem Hotel die schwedische Flagge, die Eroberung von Sotschifornia durch die Schweden ist perfekt. Daran können ein paar Brasilianer, Peruaner und Mexikaner auch nichts ändern.

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