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Kanadier kann auf tolles erstes Jahr blicken

365 Tage Corey Neilson: Eine Erfolgsgeschichte

Aufwärtstrend: Corey Neilson hat die Lausitzer Füchse zu einem Topteam in der DEL2 geformt und in seiner ersten Saison mit einer Rekordpunktzahl in die Playoffs geführt. Das soll aber noch nicht alles gewesen sein. FOTO: Thomas Heide

Weißwasser. Mit dem Eisbären-Spiel hat sich für Corey Neilson ein Kreis geschlossen. Sein Debüt als Trainer der Lausitzer Füchse liegt genau ein Jahr zurück. Ein Jahr, in dem viel passiert ist.

Am 12. August 2018 stand er erstmals herausgeputzt im feinen Zwirn und mit seiner orangefarbenen Krawatte um den Hals gebunden an der Bande. Bei seinem Debüt im Fuchsbau sah Corey Neilson seine Lausitzer Füchse mit 1:4 gegen die Eisbären Berlin verlieren. Es war der Auftakt einer regelrechten Niederlagenserie in der damaligen Saisonvorbereitung. Doch genau ein Jahr später wird der 42-jährige Kanadier gefeiert in Weißwasser, ist „DEL2-Trainer des Jahres“ – und seit Sonntag auch Eisbären-Bezwinger. 365 Tage Corey Neilson. Eine Erfolgsgeschichte.

Dirk Rohrbach hat den Juli 2018 nicht vergessen. Die Lausitzer Füchse waren froh, einmal mehr den Abstieg vermieden zu haben, und sahen sich mit dem erfolgreichen wie beliebten Robert Hoffmann auf der Trainerposition gut aufgestellt für die neue Saison. Doch nach einem plötzlichen Zerwürfnis mit dem neu dazugeholten Co-Trainer Chris Straube musste die Identifkationsfigur gehen. „Das war eigentlich nicht unser Wunsch. Ich habe das auch immer so kommuniziert. Nach mehreren Gesprächen war die Trennung aber alternativlos“, erinnert sich der Geschäftsführer der Lausitzer Füchse.

Doch die Befürchtungen, dass die Fans in Weißwasser nach diesem bedauerlichen Personalwechsel eine von Unruhen und Misserfolg geprägte Spielzeit erleiden müssen, waren letztlich umsonst. Denn dann kam er: der hochaufgeschossene Glatzkopf aus New Brunswick mit dem strengen Blick und den unverhandelbaren Überzeugungen. Und auf einmal mischten die Lausitzer Füchse, die in den vorangegangenen drei Jahren zweimal in die Abstiegsrunde mussten, die ganze Liga auf und pulverisierten sämtliche Klubrekorde.

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