ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Lausitzer spricht über Rückkehr nach Weißwasser

Eisbär Hördler: „Weißwasser ist eine Top-Adresse“

Frank Hördler ist aus dem Spiel der Eisbären nicht wegzudenken. Am Freitag beginnt seine 17. DEL-Saison. FOTO: imago/Bernd König / Bernd König

Weißwasser/Berlin. Seit 2013 wartet Frank Hördler auf einen Titel mit den Eisbären Berlin. Es wird mal wieder Zeit, sagt er vor dem DEL-Start. Außerdem spricht der gebürtige Bad Muskauer über eine Rückkehr nach Weißwasser. Die Lausitzer Füchse hat er fest im Blick.

Aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft hatte er sich Anfang des Jahres zurückgezogen nach 124 Länderspielen und der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2018, mit den Eisbären Berlin aber hat er noch einiges vor: Frank Hördler. Der mittlerweile 34-jährige Lausitzer startet am Freitag in seine nunmehr 17. Saison in der besten Eishockey-Liga Deutschlands.

Seit 2003 spielt Hördler bei den Eisbären. Als Teil des goldenen 1985er-Jahrgangs mit André Rankel, Florian Busch und Jens Baxmann trug er dazu bei, dass die Berliner sieben DEL-Meisterschaften in neun Jahren auf den Briefkopf schreiben konnten. Kein Verein holte mehr Titel in der seit 1994 als DEL firmierenden Elite-Liga. Der nächste Triumph lässt nun aber schon seit 2013 auf sich warten. Seitdem verpassten die Eisbären sogar zweimal die Playoffs. Vor zwei Jahren schnupperte man dann wieder am Titel, scheiterte aber in der Final-Serie mit 3:4 an München. Im Vorjahr war im Viertelfinale wieder gegen den Red-Bull-Club Endstation.

Ob es nun mal wieder Zeit wird für Hördler und die Eisbären? „Ich denke, die Chancen stehen sehr gut“, sagt der Verteidiger vor dem Start am Freitag gegen Wolfsburg (19.30 Uhr). „Wir haben eine gute Mannschaft und ein sehr gutes Trainerteam. Ich glaube, jeder ist hungrig und will es wieder erleben. Das sind sehr schöne Gefühle, die man damit verbindet. Also steht dem nichts im Wege.“

top