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Kommentar

In diesem Spiel gibt es nur Verlierer

Robert Hoffmann sitzt ab sofort nicht mehr auf der Füchse-Bank.FOTO: Thomas Heide

Weißwasser. Die Lausitzer Füchse haben sich kurz vor dem Start der Saisonvorbereitung überraschend von Trainer Robert Hoffmann getrennt. Es ist eine Trennung, die nur Verlierer hervorbringt, aber keine Gewinner - ein Kommentar.

Das Spiel um die Macht in der Trainerkabine der ­Lausitzer Füchse ist beendet. Der Eishockey-Zweitligist aus Weißwasser hat sich von Chefcoach ­Robert Hoffmann getrennt. Co-Trainer Chris Straube, an dessen Verpflichtung sich der Machtkampf entzündet hatte, bleibt an Bord. Da sind zwei Charakterköpfe aufeinander getroffen, die offenbar keinen Weg für ein Miteinander finden konnten. Wer von den beiden Charakterköpfen welche Rolle in diesem Machtkampf gespielt hat, wird jetzt wahrscheinlich ein Arbeitsgericht klären.

Fakt ist: Es gibt in diesem Spiel ­keinen Gewinner. Im Gegenteil: Es gibt nur Verlierer.

In erster Linie natürlich die Mannschaft. Zwei Wochen vor dem Trainingsstart am 1. August steht sie ohne Cheftrainer da. Nicht wenige Spieler hatten ihren Verbleib in Weißwasser mit der Person Robert Hoffmann verknüpft. Der bisherige Chefcoach und das Team sind in der vergangenen Saison eng zusammengerückt. Das war die Basis für den Klassenerhalt.

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