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Testspiel gegen die Eisbären

Lausitzer Füchse besiegen den großen Bruder

Erster Einsatz im Trikot der Lausitzer Füchse und gleich ein Sieg gegen die Eisbären: Darcy Murphy (r., gegen Ryan McKiernan). FOTO: Thomas Heide

Weißwasser. Erster Sieg seit 26 Jahren: Zur Saisoneröffnung schlägt Weißwasser den DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin mit 5:4 im Penaltyschießen.

Lange 135 Tage waren ins Land gegangen, ohne dass auch nur ein einziger Puck durch die Eisarena in Weißwasser geflogen war. Seit dem 29. März, als die Lausitzer Füchse Spiel sechs im DEL2-Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:3 in der Overtime verloren hatten, wurde hier kein Eishockey mehr gespielt. Nun aber ist die Zeit des Wartens vorbei. Am Sonntag eröffneten die Füchse die neue Eishockey-Saison vor 2223 Zuschauern im Fuchsbau gegen den Kooperationspartner und DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin lautstark und stimmungsvoll.

Zunächst aber blieb die Stille nochmal das beherrschende Element in der Halle. Denn Füchse und Eisbären verabschiedeten sich auch gemeinsam von Hartmut Nickel. In Weißwasser geboren und in Berlin zu einer Eishockey-Legende avanciert als DDR-Nationalspieler und später auch Meistertrainer der Eisbären, war Nickel im Juni im Alter von 74 Jahren verstorben. Eine tolle Geste der Füchse-Verantwortlichen.

Nach der Zeit des Gedenkens war es dann aber wirklich Zeit für Eishockey. Nach einem einwöchigen Trainingslager in der Hauptstadt und einem kleinen Trainingsspiel am Freitag, das die Eisbären noch mit 7:1 für sich entscheiden konnten, stand nun das erste richtige Testspiel für die neuformierten Lausitzer Füchse von Trainer Corey Neilson auf dem Programm. Und es sollte gleich ein Statement werden. Denn die Füchse besiegten den großen Bruder überraschend mit 5:4 (1:1, 1:1, 2:2) nach Penaltyschießen.

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