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Eishockey

Füchse: Ex-Coach Hoffmann weist Neilsons Kritik  zurück

Robert Hoffmann verweist auf die gute Bilanz seiner Amtszeit als Füchse-Cheftrainer. FOTO: Thomas Heide

Weißwasser. Die sehr deutlichen Aussagen des neuen Füchse-Trainers Corey Neilson zum Führungsstil seiner Vorgänger sorgen für Wirbel in Weißwasser. Nun antwortet Robert Hoffmann.

Der neue Füchse-Trainer Corey Neilson sorgt in Weißwasser für ziemlich frischen Wind, der einiges aufwirbelt. Mit klaren Ansagen hatte der Kanadier seine Vorstellungen vom künftigen Füchse-Eishockey in der RUNDSCHAU dargestellt – und dabei auch deutliche Kritik an seinen Vorgängern geübt.  In der vergangenen Saison hätten die Spieler „grundsätzlich das machen können, was sie wollten“, sei ihm berichtet worden, so Neilson, der einen deutlichen Umschwung im Führungsstil andeutete:  „So trainiere ich nicht.“  Die Spieler müssten stattdessen lernen, zusammenzuarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Sein Vorgänger Robert Hoffmann, der in der Kabine eher der Kumpeltyp und sehr beliebt war, wies diese Kritik am Dienstag auf RUNDSCHAU-Nachfrage zurück: „Ich möchte eigentlich nicht viel dazu sagen und kann nur für meine Zeit als Cheftrainer sprechen: Wir haben gemeinsam 53 Punkte in 31 Spielen geholt“, so Hoffmann, der anfügte: „Das ergibt einen Schnitt von 1,7 Punkte pro Spiel. Auf die Saison hochgerechnet bedeutet das Platz vier. Außerdem haben in der Sommerpause zwölf Spieler ihren Vertrag verlängert. So schlecht kann unsere Arbeit also nicht gewesen sein.“

Hoffmann, der aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem neuen Co-Trainer Chris Straube im Juli überraschend seinen Posten räumen musste, hat in Weißwasser noch immer viele Fürsprecher. Bei einer RUNDSCHAU-Umfrage hatten 58 Prozent der Teilnehmer dafür gestimmt, dass die Trennung von Coach falsch sei. Der 41-Jährige war erst im Dezember 2017 zum Cheftrainer befördert worden, nachdem der Finne Hannu Järvenpää die Füchse in einer Blitzaktion in Richtung Ungarn verlassen hatte.

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