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Eishockey

Trotz Reaktion: Lausitzer Füchse verlieren erneut

Weißwasser zeigte sich zwar nach dem 0:7 vom Mittwoch verbessert. Doch auch gegen Heilbronn machte die Defensive zu viele Fehler. FOTO: Thomas Heide

Weißwasser. Weißwasser kassiert am Freitagabend eine bittere 3:4-Niederlage in der Verlängerung gegen die Heilbronner Falken. Trainer Hoffmann zeigt sich trotzdem kämpferisch.

Die Lausitzer Füchse haben nach der 0:7-Pleite vom Mittwoch schon wieder eine Niederlage einstecken müssen. Gegen die Heilbronner Falken kassierten die Weißwasseraner am Freitag vor 2201 Zuschauern das entscheidende Gegentor nach 36 Sekunden in der Verlängerung. Nach diesem 3:4 (0:1, 2:0, 1:2, 0:1) erklärte Trainer Robert Hoffmann trotzdem: „Meine Jungs haben heute eine Reaktion gezeigt. Das wollte ich sehen. Die Pre-Playoffs bleiben weiter unser Ziel, sie sind noch erreichbar.“

Am Sonntag treten die Füchse bei den Ravensburg Towerstars (18.30 Uhr) an. Dann dürften sie nach einer ordentlichen Leistung zumindest wieder mit etwas mehr Selbstvertrauen auf dem Eis stehen. Gegen Heilbronn war den Blau-Gelben die Verunsicherung deutlich anzumerken. Der desolate Auftritt beim 0:7 gegen Bad Nauheim steckte den Füchsen in den Knochen – und die Gäste wollten das nutzen. Heilbronn machte früh Druck, die Füchse taten sich dagegen erneut schwer in der Offensive. Jeff Hayes vergab die erste Chance (6.), danach scheiterte der Kanadier erneut (10.) und auch Anders Eriksson (11./15.) und Artur Tegkaev (16.) verpassten beste Möglichkeiten. Weil Heilbronn hingegen durch Henry Martens (9.) in Führung ging, drohte ein ähnlicher Spielverlauf wie am Mittwoch.

Weißwasser wackelte, Weißwasser zitterte – aber Weißwasser gab nicht auf. In Überzahl brach Chris Owens den Bann (25.), das erste Füchse-Tor war eine kleine Erlösung. In doppelter Überzahl legte Hayes das 2:1 (31.) nach. Die Szenen vor diesem Treffer, als Weißwasser sich mehr als eine Minute umständlich mühte, zeigten: Das Füchse-Nervenkostüm ist derzeit sehr dünn.

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