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Eishockey

Lausitzer Füchse wollen die Abwehr doppelt verstärken

Die Füchse gehören zu den drei Teams mit den meisten Gegentoren.FOTO: Thomas Heide

Weißwasser. Die RUNDSCHAU kennt den Rettungsplan der Lausitzer Füchse: Stürmer Viktor Lennartsson ist endgültig weg und schon jetzt Publikumsliebling in Landshut. Mit Verstärkungen für die Defensive will Weißwasser den Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 aufnehmen.

Bei den Lausitzer Füchse ist am Wochenende eine wichtige Personalentscheidung gefallen – weitere Entscheidungen könnten in den kommenden Tagen folgen. Denn mit dem endgültigen Abgang des schwedischen Stürmers Viktor Lennartsson zum ambitionierten Süd-Oberligisten EV Landshut hat der Eishockey-Zweitligist ganz bewusst die Voraussetzungen für zusätzliche Kader-Änderungen mit Blick auf die entscheidende Saisonphase geschaffen. Weißwasser liegt derzeit auf Rang zwölf in der DEL2 und hat kaum noch Chancen auf den vorzeitigen Klassenerhalt, sodass der Gang in die Playdown-Runde droht.

Und für diesen Showdown um den Klassenerhalt soll vor allem die Abwehr verstärkt werden. „In der Offensive sind wir immer für Torchancen gut, auch wenn wir noch viel zwingender werden müssen. Unser großes Problem ist aber die Abwehr. Man sieht deutlich, dass sie wackelt“, betont Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach. „Wir lassen zu viele einfache Schüsse des Gegners zu.“

Auch die Statistik sieht nicht gut aus. Weißwasser liegt auf dem drittvorletzten Platz und gehört zu jenen drei Teams mit den meisten Gegentoren. „Darauf müssen und werden wir reagieren. Wir wollen die Abwehrprobleme möglichst kurzfristig in den Griff bekommen“, kündigt Rohrbach an.

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