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Jubiläum für eine Weißwasseraner Eishockey-Legende

Die schwarze Maske feiert 80. Geburtstag

Klaus Hirche stand zwölf Jahre im Tor von Dynamo Weißwasser. FOTO: Privat

Weißwasser. Torwart-Legende Klaus Hirche aus Weißwasser ist noch immer eng mit dem Eishockey verbunden und bei jedem Spiel der Lausitzer Füchse dabei. Kürzlich hat sich der Jubilar einen Lebenstraum erfüllt.

Dieser Mann ist eine Legende, eine lebende Legende. Klaus Hirche, erfolgreicher Eishockey-Torwart aus Weißwasser, feiert an diesem Freitag seinen 80. Geburtstag. Zwölf Jahre lang stand Hirche im Tor von Dynamo Weißwasser, 118 Mal kam er in der DDR-Nationalmannschaft zum Einsatz. Berühmt wurde der gebürtige Weißwasseraner aber vor allem als „Mann mit der schwarzen Maske“.

Denn als einer der ersten Torhüter der Welt spielte Klaus Hirche Anfang der 60er-Jahre mit einer schwarz ­lackierten Schutzmaske (siehe ­Infobox).

An diesem Freitag wird dieser Mann stolze 80 Jahre, weshalb es sich lohnt, an die Eckpunkte seiner großartigen Karriere zu erinnern. Bereits als 18-Jähriger hütete er in der Saison 1957/58 das Tor von Dynamo Weißwasser und ­wurde sogleich Meister. Doch Klaus Hirche erlangte nicht nur wegen der schwarzen Maske seine Berühmtheit, sondern vorrangig waren es seine außergewöhnlichen Leistungen. Wie beispielsweise 1966, als der DDR-Auswahl ein sensationelles 3:3 im Länderspiel gegen Weltmeister Sowjetunion im ehemaligen Kunsteisstadion in Weißwasser gelang und Hirche aufgrund seiner überragenden Leistung als Vater des Remis gefeiert wurde.

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