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Seine einzigartige Karriere endete abrupt zum Jahreswechsel 1970/71, als die DDR-Sportführung beschloss, Eishockey nur noch an den Standorten Berlin und Weißwasser um die DDR-Meisterschaft spielen zu lassen. Klaus Hirche blieb dennoch seinem Sport eng verbunden, zunächst als Nachwuchstrainer, ab 1972 als Trainer der Dynamo-­Männermannschaft und zugleich mit Joachim Ziesche DDR-Auswahltrainer. Nach der Wende arbeitete er als Material- und Zeugwart bei den Lausitzer Füchsen. Und Hirche kümmerte sich stets intensiv um die Traditionspflege des Eishockey­sports in Weißwasser.

Eben deshalb organisiert er schon seit Jahren Mitte Dezember ein ­Treffen früherer Mitstreiter. Von Joachim Franke bis Helmut Novy kommen dann mehr als 20 Männer aus diesem Grund ins Lokal am Braunsteich, um dort in Erinnerungen zu schwelgen. Der Braunsteich ist der Geburtsort der langen Eishockey-Tradition in Weißwasser. Auch am 2017 erschienen Jubiläumsbuch „Vom Braunsteich in die Eisarena“ hat der einstige Weltklasse-Torhüter mitgeschrieben. Derzeit arbeitet Klaus Hirche schon an einem weiteren Buch, berichtete er jetzt ­gegenüber der Fachzeitschrift ­„Eishockey-News“. ­Arbeitstitel: „Von acht bis 80 – ­immer am Puck“.

Klaus Hirche war der „Mann mit der schwarzen Maske“. FOTO: privat
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