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Leichtathletik-EM

Hürden-Ass Dutkiewicz: Mit „Halli Galli“ zu Silber

Pamela Dutkiewicz wurde in 12,72 Sekunden EM-Zweite. Foto: Hendrik SchmidtFOTO: Hendrik Schmidt

Berlin. Hürdensprint-Ass Pamela Dutkiewicz hat vor der EM in Berlin oft „Halli Galli“ gespielt. Mit dem Mengenwahrnehmungsspiel um die Erkennung von Früchten hat die 26 Jahre alte Wattenscheiderin ihre Reaktionsfähigkeit geschult.

Mit Erfolg.

In 12,72 Sekunden wurde sie EM-Zweite vor Teamkollegin und Titelverteidigerin Cindy Roleder. „Ich konnte bis in den Juni hinein wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel nur Aquajogging machen“, sagte Dutkiewicz. „Da hatte ich das Gefühl, mich mit dem Spiel reaktionsmäßig fit zu halten.“

Deshalb war die angehende Grundschullehrerin mehr als glücklich, trotz drehenden Windes und einsetzenden Regens als Zweite ins Ziel zu kommen. „Die Medaille bedeutet mir viel, besonders nach so einem steinigen Weg. Ich hatte eigentlich gedacht, das wird nix mehr“, sagte Dutkiewicz zur komplizierten EM-Vorbereitung. „Ich hatte ein schweres Jahr und mir gesagt: Wenn du das schaffst, mit einer Medaille um den Hals aus Berlin rauszugehen, dann kannst du Großes schaffen.“

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