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Finals in Berlin

Mihambo gelingt Riesensprung - Glanz durch Klosterhalfen

Nicht zu fassen: Konstanze Klosterhalfen nach ihrem Rekordlauf in Berlin. Foto: Sven Hoppe FOTO: Sven Hoppe

Berlin. Die Trümpfe des Deutschen Leichtathletik-Verbandes sollen erst bei der WM in knapp zwei Monaten in Doha/Katar stechen. Bei den deutschen Meisterschaften in Berlin trumpften aber bereits einige Top-Athleten groß auf.

Allen voran „Jahrhunderttalent“ Konstanze Klosterhalfen, die mit dem Rekord über 5000 Meter glänzte. Den weitesten Sprung ihrer Karriere machte die Weltranglistenerste Malaika Mihambo am Sonntag mit 7,16 Meter. Zum starken Finale trug auch Speerwerfer Andreas Hofmann mit einem 87,07 Meter-Siegwurf.

„Wir sind sehr zufrieden. Der deutsche Rekord war natürlich das Highlight“, bilanzierte Chefbundestrainer Alexander Stolpe. „Wir haben es ganz gut hinbekommen, die Stimmung von der EM im vergangenen Jahr in Berlin hierher zu tragen.“ An zwei Tagen kamen insgesamt 60 550 Zuschauer ins Olympiastadion.

Ein Jahr nach der gefeierten Heim-EM in Berlin mit 19 Medaillen, von denen sechs aus Gold waren, geht es im heißen Wüstenstaat Katar um eine Standortbestimmung für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Bei der WM 2017 in London holten die DLV-Asse fünf Edelplaketten. Den einzigen Titel konnte Speerwerfer Johannes Vetter gewinnen.

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