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RSV freut sich auf die 1. Bundesliga

Gehen optimistisch und selbstbewusst in die Saison (von links): Mechaniker Michel Jurk, Tobias Kolba, Oliver Noack, Coach Lothar Zurek und Norman Tuppatsch. Großkoschen I startet am 28. Januar.FOTO: lrs

Großkoschen. Die Radballer des RSV Großkoschen stehen vor einer spannenden Saison. Denn ab 28. Januar gehen Norman Tuppatsch und Tobias Kolbe in der 1. Bundesliga auf Punktejagd. Das Duo hatte im vergangenen Jahr eine überragende Saison mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt.

Der Bundesliga-Aufsteiger Großkoschen I mit Norman Tuppatsch und Tobias Kolba will unbedingt in Deutschlands Elite-Liga bleiben. "Das Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt", sagt Norman Tuppatsch, der nach seinem gebrochenen Mittelfußknochen im November wieder langsam mit dem Training angefangen hat. "Noch zwickt es etwas, aber ich versuche alles, um rechtzeitig fit zu werden." Um das Ziel zu erreichten, arbeitet das Team vor allem in der Vorbereitungszeit enorm hart. Vier Mal pro Woche ziehen sich die beiden Sportsachen an, zweimal geht es in die Halle zum Radball-Training, zweimal werden individuell Kraft und Ausdauer trainiert. Die Umfänge werden dann während der Turnierzeit bzw. vor den Wettkampfwochen entsprechend auf zwei Einheiten heruntergefahren.

Kontinuierliche Steigerung

Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart 2016 in der 2. Bundesliga steigerten sich Kolba/Tuppatsch während des Jahres kontinuierlich. Ein starkes Finale brachte am letzten Spieltag den zweiten Platz und somit die Qualifikation zu den Relegationsturnieren zur 1. Bundesliga. Das gleiche Kunststück war auch Großkoschen II mit Oliver Noack und Daniel Lehmann gelungen, die sich den dritten Rang sicherten. Das Halbfinale vor heimischer Kulisse wurde dann zum großen Paukenschlag. Denn gleich beide Mannschaften des RSV Großkoschen qualifizierten sich für das Aufstiegsfinale zur 1. Bundesliga. Nach einem nervenaufreibenden Turnierverlauf in der Ausweichhalle in Hosena kamen die RSV-Teams auf die Plätze eins und drei und die große Überraschung war perfekt. So etwas hatte es in der 95-jährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben.

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