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Rennwochenende in Österreich

Magere Ausbeute für deutsche Motorradpiloten

Schrötter fuhr auf Platz neun und sorgte für die beste Platzierung der deutschen Fahrer in Österreich. Foto: Petr David Josek/AP FOTO: Petr David Josek

Spielberg. Die deutschen Motorradpiloten mussten sich beim Weltmeisterschafts-Rennwochenende in Österreich mit einer mageren Punktausbeute bescheiden. Bester Starter war einmal mehr Marcel Schrötter, der im Moto2-Rennen als Neunter ins Ziel kam.

Stefan Bradl verlor im MotoGP zwar 32 Sekunden auf Sieger Andrea Dovizioso aus Italien, holte als 13. aber dennoch drei WM-Punkte. Alle anderen deutschen Starter gingen im Kampf um die Punkte in Spielberg leer aus.

Schrötter war am kompletten Rennwochenende vom Pech verfolgt. Zwei Stürze im Training am Freitag und einer im Qualifying am Samstag erschwerten die Vorbereitungen des 26-Jährigen für das Rennen. „Das ist untypisch für mich“, meinte der Landsberger verwundert, der nur von Startplatz 16 aus ins Rennen ging. Nach 25 Runden hatte Schrötter sieben Sekunden Rückstand auf Sieger Brad Binder aus Südafrika.

„Das Wochenende war okay, ich fühlte mich auf dem Motorrad und auch auf der Strecke sehr wohl. Doch ich stürzte immer“, grübelte er. „Ein Sturz kann schon mal passieren, noch dazu auf einer Strecke wie hier mit zwei unglaublich engen Kurven. Aber dreimal ist beim besten Willen zu viel.“ Schrötter hatte beim elften WM-Lauf der Saison sogar Glück, denn fünf Fahrer vor ihm stürzten. Ohne die Ausfälle wäre der Deutsche wohl nur 14. geworden. In der Meisterschaft verlor Schrötter dennoch eine Position und ist in der Fahrerwertung nun Sechster.

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