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Bericht „Gazzetta dello Sport“

„Rote Revolution“ bei Ferrari - Binotto neuer Teamchef

Maurizio Arrivabene, seit 2014 Teamchef der Scuderia Ferrari, soll abgelöst werden. Foto: Sebastian Gollnow FOTO: Sebastian Gollnow

Maranello. „Rote Revolution“ für Sebastian Vettels Angriff auf die Silberpfeile: Ferrari will mit einem neuen Teamchef die Titel-Ära von Mercedes in der Formel 1 beenden.

Nach gut vier Jahren an der Spitze des italienischen Rennstalls ist die Zeit von Maurizio Arrivabene vorbei, wie Ferrari bestätigte. Der ehemalige Manager eines Tabakkonzerns wird vom bisherigen Technischen Direktor Mattia Binotto abgelöst.

Der 49-jährige Binotto arbeitet seit dem Abschluss eines Maschinenbaustudiums in Lausanne für die Nobelmarke. Binotto war im Juli 2016 zum Technischen Direktor aufgestiegen. Er und der 61 Jahre alte Arrivabene sollen sich aber nicht wirklich gut verstanden haben.

Fakt ist, dass die Scuderia den Ansprüchen auch im vierten Vettel-Jahr hinterherfuhr. Insgesamt holte Ferrari seit dem Amtsantritt von Arrivabene 14 Siege. Im gleichen Zeitraum gewann Mercedes 58 Rennen. Die Fahrer- und Konstrukteurstitel gingen bereits seit 2014 an den deutschen Werksrennstall, Ferrari triumphierte bei den Piloten zuletzt 2007 durch Kimi Räikkönen, in der Teamwertung zuletzt 2008.

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