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Cottbus

Engler will mit neuem Trainer zu Olympia

Eric Engler wird jetzt von Bill Huck betreut und konzentriert sich nun auf die Rolle als Anfahrer: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ FOTO: Frank Hammerschmidt

Cottbus. Der Bahnrad-Sprinter Eric Engler aus Cottbus setzt auf die Hilfe von Ex-Weltmeister Bill Huck. An diesem Wochenende findet der Große Preis statt. Dort will sich Engler zeigen.

Die Weltmeisterschaft 2019 in Pruszkow ist nicht nach den Vorstellungen von Eric Engler gelaufen. Wieder einmal. Lediglich ein Einsatz im nicht olympischen 1000-Meter-Zeitfahren (Platz 12) steht für den 27-Jährigen vom RSC Cottbus zu Buche. Seit Jahren gehört Engler zwar zum engsten Kreis der deutschen Bahn-Nationalmannschaft, Einsätze in den Disziplinen Sprint, Keirin und Teamsprint waren aber seit seiner WM-Premiere 2013 eher rar gesät – auch aufgrund großer Konkurrenz im eigenen Lager.

Trotz mancher Rückschläge hat Engler seine Ziele nie aus den Augen verloren – auch wenn die Tendenz seit seiner starken Europameisterschaft 2016 (2. 1000 m, 3. Teamsprint, 4. Sprint) eher etwas nach unten zeigte. „Ich möchte bei den Olympischen Spielen in Tokio dabei sein. Das ist der Traum eines jeden Sportlers“, sagt der Oberfeldwebel der Bundeswehr mit Überzeugung.

Schon vor der WM in diesem Jahr in Polen gab es erste Überlegungen, sich auf die Rolle des Anfahrers im Teamsprint zu spezialisieren. Auf diese Karte will Engler in den kommenden 15 Monaten nun setzen: „Der Weg über die Position eins im Teamsprint bietet die größten Möglichkeiten. Unser Niveau ist derzeit nicht Weltklasse“, sagt Engler.

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