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Parasport

Das Handbike ist die neue Liebe

Yvonne Pijahn ist mehrmals in der Woche abends mit ihrem „Renner“ in Herzberg und Umgebung unterwegs. FOTO: LR / Rudow

Herzberg. Die Herzberger Behindertensportlerin Yvonne Pijahn, früher Sehmisch, ist zurück. Am Sonntag beim Berlin-Marathon startet sie mit dem Handbike und ist durchaus ambitioniert. Eine gute Platzierung soll dabei schon herausspringen.

Über den Namen Yvonne Pijahn in den Startlisten für die Behindertensportler beim Berlin-Marathon am Sonntag stolpern Insider schon lange nicht mehr. Sie wissen, dass die Herzbergerin Yvonne Sehmisch 2015 geheiratet hat und jetzt Pijahn heißt, und dass sie beim Berlin-Marathon eine alte Bekannte ist. 1994 ist die heute 44-Jährige hier zum ersten Mal gestartet.

Neu allerdings ist das Sportgerät, mit dem sie am Sonntag in Berlin an den Start gehen wird. Es ist nicht mehr der Rennrollstuhl, sondern das Handbike. „Das Handbike ist meine neue Liebe. Eigentlich bin ich ja Leichtathletin. Aber das ist vorbei. Jetzt ist es der Radsport“, sagt sie.

Yvonne Pijahn hat 2000 in Sydney zwei paralympische Bronzemedaillen bei den Rollstuhlfahrerinnen im Sprint über 100 und 200 Meter gewonnen und viele nationale und internationale Erfolge errungen. Auch 2004 und 2008 war sie bei den Paralympics in den Endläufen. Nachdem sie 2012 die Teilnahme an den Spielen knapp verpasst hatte, ist es etwas ruhiger um die Herzberger Athletin geworden.

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