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Fussball und Rechtsextremismus

Der Fall Frahn: „Cottbus und Chemnitz haben sehr viel gemeinsam“

Dem ehemaligen Cottbuser Daniel Frahn wird Nähe zu Rechten vorgeworfen Der Chemnitzer FC hat sich deswegen von ihm getrennt. FOTO: dpa / Robert Michael

Berlin. Die Umstände der Entlassung des Chemnitzer Kapitäns zeigen: Der Einfluss extremer Gruppierungen ist in manchen Fußballvereinen beträchtlich.

Fußball gucken und nett plaudern mit Rechten: Der Fall Daniel Frahn zeigt, wie weit der Einfluss extrem rechter Hooligans in ostdeutschen Vereinen reichen kann. Frahn, bis Montag Kapitän des Drittligisten Chemnitzer FC, ist seinen Job los, weil er seine Mannschaft im Block zusammen mit als rechts eingestuften Gruppen anfeuerte. Dass jene die Macht in den Fan-Kurven vieler Fußball-Klubs haben, ist nicht neu.

Der CFC positionierte sich klar, nachdem der verletzte Frahn am vergangenen Samstag in Halle die 1:3-Niederlage seiner Mannschaft laut im Fanblock des Auswärtsteams verfolgt hatte. Laut Verein habe er sich dadurch als „großer Sympathisant der rechtsradikalen und menschenverachtenden Gruppierung ‚Kaotic Chemnitz‘ herausgestellt.“ Eine Einordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht noch aus. „Eine angemessene und fundierte Beurteilung ist deshalb aktuell unmöglich, da uns Details zu den Hintergründen fehlen“, hieß es auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID).

Frahn nicht das erste Mal aufgefallen

(SID)
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