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DTM-Jubiläumsrennen am Lausitzring

Rast fährt jauchzend ins DTM-Geschichtsbuch

Mit dem Sieg im 500. DTM-Rennen verteidigte René Rast auf dem Lausitzring seine Führung in der Gesamtwertung. FOTO: dpa / Monika Skolimowska

Klettwitz. Audi-Pilot René Rast gewinnt das Jubiläumsrennen auf dem Lausitzring und verbucht den Erfolg als „Friedensangebot“. Doch warum fährt die Konkurrenz nur hinterher?

Er ist ein würdiger Sieger für die Motorsport-Geschiche: ­Audi-Pilot René Rast hat am Sonntag das 500. Rennen in der Geschichte der DTM gewonnen. Am Lausitzring siegte er vor seinem Markenkollegen Nico Müller. Der Schweizer hatte das Samstagsrennen für sich entschieden – und zwischen beiden Fahrern wird nun an den beiden verbleibenden Rennwochenenden der Titelkampf ausgefochten. Rast hat jetzt 20 Zähler Vorsprung vor Müller und bleibt angesichts der überzeugenden Vorstellung am Sonntag der Favorit.

Dass er das Jubiläumsrennen gewann, war folgerichtig – er ist derzeit der stärkste Fahrer im Feld. Der 32-Jährige hat in den zurückliegenden zwölf Monaten die Hälfte aller seither 22 ausgetragenen DTM-Rennen gewonnen. Und auch der Lausitzring war für ihn wieder eine Halb-und-Halb-Erfolgsgeschichte. Am Samstag nämlich musste der Führende der Gesamtwertung bereits nach 20 Runden wegen technischer Probleme in die Box. Statt Punkte gab es Frust – am Sonntag war es andersherum.

Bei der Fahrt über die Ziellinie vor der bemerkenswert gut gefüllten Haupttribüne ließ der 32-Jährige über den Boxenfunk seinen Freudenjauchzer los und sagte später: „Vielleicht stehe ich mit diesem Sieg ja tatsächlich in den Geschichtsbüchern.“ Nachdem er im Vorjahr wegen eines kapitalen Unfalls am Lausitzring die entscheidenden Punkte für die Meisterschaft verloren hatte, verbuchte Rast nun den Sonntagssieg als „Friedensangebot“. Er gab zu: „Lausitzring ist eine Strecke, die ich nie besonders gerne gefahren bin, weil sie mir nicht besonders liegt. Mit diesem Sieg komme ich nächstes Jahr aber vielleicht mit einem etwas besseren Gefühl her.“

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