ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Radsport

Schiewer will Gold im zweiten Wohnzimmer

Franz Schiewer und sein Schrittmacher Gerd Gessler jubelten im Herbst 2017 in Berlin über den EM-Titelgewinn. FOTO: Hammerschmidt Frank / Frank Hammerschmidt

Cottbus/Erfurt. Bei der Steher-EM an diesem Wochenende in Erfurt gehört der hochmotivierte Titelträger Franz Schiewer erneut zu den Topfavoriten. Er und sein Schrittmacher wollen den Heimvorteil nutzen. Aber es gibt Konkurrenz im eigenen Team.

Wenn der amtierende Steher-Europameister Franz Schiewer um die Bahn donnert, dann hat er im Grunde genommen gleich zwei Wohnzimmer. Eine Heimbahn des 27-Jährigen steht in seiner Geburtsstadt Forst, die andere in Erfurt, wo sein Schrittmacher Gerd Gessler zu Hause ist. Und in ihrem Erfurter Wohnzimmer wollen Schiewer und Gessler an diesem Wochenende mit der lautstarken Unterstützung der thüringischen Radsport-Fans ihren EM-Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

„Gerade auf meiner Heimbahn die Chance auf die Titelverteidigung zu haben, motiviert mich natürlich zusätzlich. Die Unterstützung der Fans wird hoffentlich noch ein paar Prozent mehr Leistung freisetzen“, hofft Schiewer.

Einer der größten Konkurrenten dürfte einmal mehr aus der Lausitz kommen. Ex-Europameister Stefan Schäfer, der in Erfurt mit André Dippel und nicht mehr mit seinem langjährigen Schrittmacher Peter Bäuerlein an den Start gehen wird, präsentierte sich zuletzt ebenfalls in guter Form.  Ein Podiums-Anwärter ist auch wieder der Niederländer Reinier Honig mit Schrittmacher Jos Pronk. Bei der Europameisterschaft 2017 in Berlin setzte sich Schiewer vor Honig und Schäfer durch.

top