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Handball

Füchse Berlin kommen in den Spreewald

"Mit den Neuzugängen sind wir breiter aufgestellt": Berlins Nationalspieler Paul Drux freut sich auf die neue Saison. FOTO: dpa / Andreas Gora

Berlin. Für die Füchse Berlin hat die Saisonvorbereitung begonnen. Manager Bob Hanning gibt die Saisonziele vor. Die Grundlagen dafür will der Handball-Bundesligist in Lübbenau legen.

Mit der Hoffnung auf weniger Verletzungspech und einem kleineren Abstand zur Bundesliga-Spitze sind die Füchse Berlin in die Vorbereitung auf die neue Handball-Saison gestartet. Bei zwei klaren Siegen in Testspielen gegen unterklassige Teams stimmte sich der Hauptstadtclub in der ersten Woche ein. Die Ergebnisse spielten beim Landesligisten TV Borken (47:16) am Freitag und dem 35:17 bei Oberligist Schalke 04 aber nur eine untergeordnete Rolle.

Die beiden Partien dienten vor allem der Teamfindung. „Die Fehlerquote war noch recht hoch. Aber das ist auch normal für so einen frühen Stand in der Vorbereitung“, sagte Nationalspieler Paul Drux. „Es ging vor allem auch darum, ordentlich Tempo zu machen.“ Daran wollen die Füchse auch in dieser Woche anknüpfen. An diesem Montag reisen die Berliner für eine Woche ins Trainingslager nach Lübbenau. Am Freitagabend wird der Europapokalteilnehmer gegen eine Spreewald-Auswahl testen, die sich aus der TSG Lübbenau und dem HC Spreewald zusammensetzt.

Sportlich haben solche Partien nur eine geringe Aussagekraft. Für Manager Bob Hanning, der gerne von der Handball-Familie spricht, sind sie aber dennoch eine Notwendigkeit. „Wir bekommen immer wieder Anfragen von kleinen Vereinen, die gegen uns spielen wollen“, berichtete er. Da nehmen die Füchse auch mal lange Busfahrten in Kauf. „Deshalb machen wir das gerne am Anfang der Vorbereitung. Dann stört das nicht so“, so Hanning.

(dpa/swr)
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