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Fussball

Ganz England dürstet nach dem Endspiel

„Football's Coming Home“ – so heißt Englands inoffizielle Hymne. Das ist der große Wunsch der Spieler und Fans.FOTO: dpa / Tim Goode

Moskau. Während die Kroaten ihren Idolen von 1998 nacheifern, wollen die Briten ins erste WM-Finale seit dem Titel 1966.

Neue Legenden, neue Heldengeschichten – und nur zwei Schritte bis zur Unsterblichkeit: 52 Jahre Schmerz könnten für England am Sonntag endlich ausgestanden sein, der Silberstreif zeichnet sich ab. Der steinige Weg zum Triumph für die Ewigkeit führt das Mutterland des Fußballs am Mittwoch (20 Uhr MESZ/ZDF und Sky Deutschland) im WM-Halbfinale aber erst einmal über mindestens gleichwertige Kroaten. Sie kämpfen mit der Bürde der WM-Dritten von 1998 und brauchen diesen verdammten goldenen Pokal und den Ruhm, der über Erfolg und Misserfolg von Generationen entscheidet, fast genauso dringend wie die Three Lions.

Wenn es nach Englands Volksheld Hurst geht, er hatte 1966 beim einzigen WM-Sieg das legendäre „Wembley-Tor“ im Finale gegen Deutschland geschossen, ist der Fall klar. „Ja, ich glaube, wir können gewinnen“, sagte der heute 76-Jährige der englischen Zeitung Mirror zu den Titelchancen der neuen Hoffnungsträger um Torjäger Harry Kane. Auch Deutschlands früherer Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht die Mannschaft trotz ihrer Jugend schon für Großes bereit.

„Die Zukunft ist glänzend, aber der Zeitpunkt ist jetzt“, schrieb er in seiner Kolumne für die BBC. Mit der Vision des Deutschen werden sich die Kroaten wohl auf keinen Fall anfreunden können. Auch sie schielen auf das Finale in Moskau am kommenden Sonntag (17 Uhr MESZ/ZDF und Sky Deutschland).

(SID)
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