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Özil hatte seit dem Erscheinen der umstrittenen Aufnahmen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Mitte Mai, im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Ilkay Gündogan, keine öffentliche Stellungnahme abgegeben und war dafür mehrfach hart kritisiert worden. Am Wochenende veröffentlichte der 92-malige Nationalspieler erneut ein Urlaubsfoto bei Twitter und schrieb dazu auf Englisch: „Hab Vertrauen und danke Gott für all die Segnungen“.

Möglicherweise spekuliert man beim DFB auf eine Fortsetzung des Özil-Schweigens zum politischen Thema. Somit wäre sein Nationalmannschafts-Aus unvermeidbar und eine erste – viele Fans befriedigende – WM-Konsequenz gezogen.

Weiter ist offen, was genau Bierhoff und Löw strukturell und vor allem personell ändern wollen, um die gescheiterte Vier-Sterne-Auswahl bis September wieder auf Kurs zu bringen – gerade, was die eigene Arbeit betrifft. Für Löw wird der Umgang mit Özil, aber auch den anderen 2014-Champions von Sami Khedira bis Thomas Müller zum Lakmus-Test der Reformfähigkeit.

(dpa)
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