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Beim 0:1 gegen Mexiko blieb der Weltmeister trotz klangvoller Namen in der Offensive erstmals seit dem verlorenen Halbfinale 2010 gegen Spanien wieder ohne eigenen Treffer in einem WM-Spiel. Das Toreschießen fällt aber nicht erst seit dem Turnierstart in Russland schwer: Nur drei Treffer glückten in der Vorbereitung gegen das nicht für das Turnier qualifizierte Österreich und den Fußballzwerg Saudi-Arabien. Insgesamt waren es vier Tore in fünf Länderspielen des Jahres 2018. „Das ist die Crux, das man Leichtigkeit nicht trainieren kann“, sagte Müller.

Grund zur Sorge sieht Teammanager Oliver Bierhoff trotz der mauen Ausbeute nicht. „Wir haben viele kreative, gute Spieler, die die Fähigkeit haben, Löcher in die Abwehr zu reißen“, sagte der frühere Weltklassestürmer. Er wehrt die Kritik an der Abteilung Attacke ab: „Die Qualität, Fähigkeit und Schnelligkeit haben wir auf jeden Fall.“

Offensivkraft ist gerade gegen das Defensivbollwerk der Schweden gefragt. Auf dem Weg nach Russland blieben die Skandinavier in beiden Playoffspielen gegen den viermaligen Weltmeister Italien ohne Gegentor. „Wir wissen, dass es extrem schwer ist, wenn Mannschaften hinten drin stehen und man dagegen anrennt“, sagte Bierhoff.

(dpa)
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