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Die Fehlschüsse von Koke und Iago Aspas bescherten Russland vor rund 78 000 Zuschauern im Luschniki-Stadion und Millionen Fans an den Bildschirmen den größten Erfolg seit dem Viertelfinaleinzug der damaligen UdSSR bei der WM 1970. „Disziplin und Selbstaufopferung können spielerische Klasse schlagen“, sagte Stürmer Artjom Dsjuba. Er hatte in der regulären Spielzeit per Elfmeter (41.) die spanische Führung durch Sergerj Ignaschewitsch (12., Eigentor) ausgeglichen.

Bei Ex-Weltmeister Spanien ist die Zukunft von Trainer Fernando Hierro nach dem Scheitern ungewiss. „Wir werden uns diese Woche beim Verband zusammensetzen und dann Entscheidungen treffen“, sagte Verbandspräsident Luis Rubiales am Sonntagabend. Hierro hat nur eine Vereinbarung für die Dauer des Turniers. Er war erst zwei Tage vor der WM zum Chefcoach befördert worden - Rubiales hatte überraschend beschlossen, sich von Julen Lopetegui zu trennen, da dieser einen Vertrag für die neue Saison als Trainer von Real Madrid unterschrieb.

Besiegelt ist hingegen das Schicksal von Andrés Iniesta. Der geniale Spielmacher bestätigte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

(dpa/bob)
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