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Motocross in Fürstlich Drehna

Spies und der „beste Lauf meiner Karriere“

ADAC MX Masters in Fürstlich Drehna FOTO: Frank Hammerschmidt

Fürstlich Drehna. Trotz schlechten Wetters wird die Lausitz das ADAC MX Masters 2019 in Fürstlich Drehna in guter Erinnerung behalten.

Der Geruch von Benzin, ein aus Hunderten von Trucks und Transportern bestehendes Fahrerlager mit mehr als 200 internationalen Fahrern, insgesamt 9500 Schaulustige, die mit Klappstühlen und Handys am Streckenrand hockten, um das Knattern der Motoren und das Sprungspektakel der Piloten aufzunehmen. Der Zirkus war wieder in der Stadt – beziehungsweise im Dorf. Zum 15. Mal haben die ADAC MX Masters Station in Fürstlich Drehna gemacht, um die Saison der höchsten deutschen Motocross-Serie zu eröffnen und auch um den Luckauer Ortsteil wieder für zwei Tage in ein Motocross-Mekka zu verwandeln.

Vermutlich hätten den Rennen in Fürstlich Drehna am vergangenen Wochenende noch mehr Zuschauer beigewohnt, wäre das mitunter winterliche Wetter einladender dahergekommen. 10 000 bis 15 000 Zuschauer hatten sich die Veranstalter gewünscht. „Man kann leider nicht immer auf der Sonnenseite sein“, sagte Marcel Rentsch vom Organisationsteam des MSC Fürstlich Drehna. Bei ungemütlichen Temperaturen um die fünf Grad Celsius mussten sich die Zuschauer schon warme Gedanken machen.

Umso gemütlicher machten es sich dafür zumindest die Lausitzer Lokalmatadore in den Punkterängen. Richard Stephan (14) aus Saalhausen fuhr zunächst bei den Jüngsten im Junior Cup 85 in beiden Endläufen jeweils auf Rang elf und durfte sich über ein 20-Punkte-Wochenende freuen. Ein tolles Ergebnis für den Junior vom MSC Fürstlich Drehna.

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