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Im Windschatten der Leichtathletik-Heldinnen

Beim LC Cottbus machen fünf Talente große Hoffnung

Hindernisläuferin Blanka Dörfel (v.l.), 400-Meter-Spezialistin Marie Scheppan und Sprinterin Skadi Schier lassen Erinnerungen an schnelle Cottbuserinnen wach werden, die es einst bis in die Weltspitze geschafft haben. FOTO: Frank Hammerschmidt

Cottbus. Beim LC Cottbus sind fünf aufstrebende Talente gut im Rennen. Wer schafft es bis in die ruhmreiche Cottbuser Leichtathletik-Historie?

Die letzten Meter tun immer weh, ob im Training oder im Wettkampf. Die Cottbuser Sprinterin Skadi Schier sagt: „Ich weiß vor jedem Rennen, dass ich am Ende sterben werde. Aber dort muss ich die entscheidenden Schritte machen.“ Die nächsten entscheidenden Schritte stehen der 19-Jährigen vom LC Cottbus am Wochenende bevor. Bei der Junioren-Gala in Mannheim geht es für Schier und ihre Vereinskollegin Marie ­Scheppan um die Qualifikation für die U20-EM im Juli in Schweden.

Die Ausgangspositionen sind unterschiedlich: Während 400-Meter-Läuferin Scheppan die Normzeit schon gelaufen ist, kämpft Skadi Schier mit ihrer Form. Sie sagt selbstkritisch: „Zurzeit läuft es zwar im Training – aber nicht in den Wettkämpfen.“ Marie Scheppan mosert ebenfalls etwas mit ihren Leistungen: „Ich bin hinten raus nicht mehr so stark wie in der vergangenen Saison. Zurzeit stagniere ich etwas.“

2018 war Scheppan der Shootingstar der Cottbuser Leichtathletik: Ihr Silberlauf bei den Olympischen Jugendspielen in Argentinien hatte den LC Cottbus endlich mal wieder auf die große Landkarte der Leichtathletik gebracht. Bis auf die Erfolge von Hindernis-Europameisterin Antje Möldner-Schmidt hatte die Cottbuser Traditionssportart in den vergangenen Jahren nur wenige internationale Erfolge zu verzeichnen.

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