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Fußball

Neustadt: Das kleinste Dorf der Sachsenliga

Grund zum Jubeln hatte der LSV Neustadt/Spree zuletzt reichlich. Mit nur einer Niederlage in 26 Spielen gewannen die Sachsen die Meisterschaft. FOTO: Werner Müller

Spreetal. Für die Fußballer des LSV Neustadt/Spree ist die erste Saison in der Sachsenliga eine große Herausforderung.

Chemnitz, Leipzig, Bautzen – und Neustadt an der Spree: Mit dem Aufstieg des LSV Neustadt spielt der etwa 370 Einwohner große Ort an der sächsisch-brandenburgischen Grenze zumindest fußballerisch in einer Liga mit den großen Städten des Freistaates. Denn der in Neustadt/Spree ansässige LSV hat nach seinem zweiten Meistertitel in Folge nun auch den Aufstieg in Anspruch genommen und tritt in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte in der Sachsenliga an.

Abgänge wegen Schule und Hausbau

Fred Kölzow, der sportliche Leiter der Neustädter, hat in diesen Tagen viel zu tun. Wenn er von der kommenden Saison spricht, unterscheiden sich seine Worte kaum von denen eines profilierten Bundesliga-Managers. Mit der Kaderplanung habe man etwa schon im Mai begonnen, erklärt er. „Wir wollten uns auch in der Breite verstärken“, so Kölzow. Erst weitere Erklärungen zeigen, dass es beim LSV Neustadt immer noch vorrangig um die Bewältigung klassischer Amateurfußballprobleme geht: „Wir haben zwei Abgänge, einer wegen Schule und einer wegen Hausbau“, erzählt der 58-Jährige. Dazu stehen weiterhin viele Schichtarbeiter im Team, die nicht zu jedem Auswärtsspiel anreisen könnten. „Dann kann es öfter vorkommen, dass wir bei der Aufstellung Probleme haben“, weiß der sportliche Leiter des LSV.

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