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Lausitzer bei Finals Berlin

Meistertitel für Cottbuser Diener und Hinze

Christian Diener war über 200 Meter Rücken am schnellsten. FOTO: dpa / Bernd Thissen

Berlin/Cottbus. Vor allem die Bahnradsportlerin vom RSC überrascht im Velodrom.

Bei den Finals in Berlin, den deutschen Meisterschaften in zehn Sportarten, hat es gleich zum Auftakt die ersten Meistertitel für Cottbuser Sportler gegeben. So gewann Emma Hinze vom RSC Cottbus bei den 133. Titelkämpfen im Bahnradsport etwas überraschend das 500-Meter-Zeitfahren. Die 21-Jährige, die für das Track Team Brandenburg startete, siegte im Berliner Velodrom am Donnerstagabend in 33,743 Sekunden vor der elffachen Titelträgerin Miriam Welte aus Kaiserslautern (34,005). Den dritten Platz belegte die U23-Europameisterin Lea Sophie Friedrich aus Dassow (34,098).

Zuvor hatte bereits Schwimmer Christian Diener vom PSV Cottbus seinen Meistertitel über 200 Meter Rücken verteidigt. Über seine Paradestrecke hatte der 26-Jährige am Ende in 1:57,39 Minuten mehr als drei Sekunden Vorsprung vor Ole Braunschweig (Berlin/2:00,42) und Andreas Wiesner (Berlin/2:00,71). Für Diener, der sich kurz nach der WM in Südkorea noch mit Jetlag plagte, war es fast die gleiche Zeit wie bei den jüngsten Welttitelkämpfen. Im dortigen Halbfinale reichten seine 1:57,39 allerdings nicht für die Finalteilnahme.

Der Cottbuser wird nun am Freitag in Berlin noch über 100 Meter Rücken sowie in der Freistilstaffel starten und dann am Samstag die 50 Meter Rücken in Angriff nehmen.

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