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Deutliche Kritik an Mietpreisen

Neue Sorgen um den Lausitzring

Geschwindigkeit und Hochspannung. Die IDM auf dem Lausitzring.FOTO: HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. / Thorsten Horn

Klettwitz. ADAC Berlin-Brandenburg befürchtet das Ende für Motorsport-Veranstaltungen in Klettwitz.

Am Lausitzring gibt es neue Diskussionen um die Zukunft des Motorsports auf der Strecke. Der ADAC Berlin-Brandenburg äußert große Sorge. In einem Schreiben mit dem Titel „Quo vadis Lausitzring“ heißt es, dass es ein herber Verlust wäre, wenn  die Rennstrecke nicht mehr als solche genutzt würde.

Hintergrund der Befürchtungen ist der Umbau der Rennstrecke zu Europas größtem Testzentrum für automatisiertes Fahren, die der neue Eigentümer Dekra vorantreibt. Motorsport ist dabei nur ein Rand­aspekt. Die Dekra hatte stets betont, nicht als Veranstalter auftreten zu wollen, sondern den Ring nur zu vermieten.

Von Horst Seidel, Abteilungsleiter Sport des ADAC Berlin-Brandenburg, gab es dazu deutliche Kritik an den Mietpreisen: „Die Mietpreisliste ist nicht für jedes Veranstaltungsbudget passend, sodass es potenzielle Veranstalter schwer haben dürften, ein kostendeckendes Event auf die Beine zu stellen“, so Seidel. Volker Noeske, Dekra-Leiter des Technologie-Zentrums in Klettwitz, erwidert: „Die früheren Betreiber des Lausitzrings konnten die Anlage im damaligen Geschäftsmodell nicht kostendeckend betreiben.“ Er betont: „Wir stehen zum Motorsport, können ihn aber nicht als Zuschussgeschäft betreiben.“

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